68. Jahrgang

Aktuelles von der Deutschen Briefmarken-Revue

Ein Grabmal zur Erinnerung an Hans v. Rudolphi!


28.06.2010 | Vor rund 66 Jahren ist der bedeutende deutsche Philatelist und Initiator des weltweit begangenen Festes "Tag der Brief­marke", Hans von Rudolphi, gestorben. Geboren am 2. Juli 1884 in Halle (Saale), arbeitete und lebte er von 1914 bis 1943 in Berlin und zog wegen der zunehmenden Bombardements seiner Spandauer Wohngegend im Herbst 1943 mit ihr in die Geburtsstadt seiner Frau, Lutherstadt Wit­tenberg.


Bald darauf musste er freilich nach Halle ins Krankenhaus. In der Universitätsklinik Halle-Wittenberg starb er am 6. Mai 1944 an Darmkrebs. Seine Asche wurde am 19. Mai 1944 im Grabbogen 47 des Stadtgottesackers Halle (Saale) beigesetzt. Nichts deutet aber darauf hin, dass sich seine Urne im elterlichen Grab befindet.

Das wird sich ändern. Auf Initiative der Forschungsgemeinschaft Tag der Briefmarke im Bund Deutscher Philatelisten haben sich die Philatelistenverbände aus Berlin und Sachsen-Anhalt sowie die drei halleschen Sammler-Vereine, tatkräftig unterstützt vom Verein für Friedhofskultur in Halle und dem Umland sowie der zuständigen Organisationseinheit der Verwaltung der Stadt Halle, zusammengetan, um Hans von Rudolphi nun, lange nach seinem Tod, mit einem Grabstein ein Denkmal zu setzen. Die Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte hat mit einer Zuwendung den Anfang gemacht, Verbände, Vereine und Privatpersonen haben dankenswerterweise mit großzügigen Spen­den die Verwirklichung des Planes möglich gemacht. Die Spender werden im Zusammenhang mit der Veranstaltung zur Enthüllung des Grabmales veröffentlicht.

Der Grabstein für Hans von Rudolphi wird - verbunden mit einer öffentlichen Feier an seinem Geburtstag, am Freitag, dem 2. Juli 2010, um 14 Uhr, in der Feierhalle des Stadtgottesackers Halle (Saale) - in dessen Grabbogen 47 enthüllt. Interessierte sind herzlich eingeladen, an dieser Feier teilzunehmen.

Aus Anlass der Enthüllung des Grab­males wird ein Schmuck-Briefumschlag, frankiert mit dem Sonderpostwertzeichen zum Tag der Briefmarke 2009 (Eichstätt-Brief) angeboten, der zum Preis von 3 Euro zuadressiert wird. Der aus Anlass der Veranstaltung eingesetzte Sonderstempel ist in „Philatelie aktuell“ Nr. 11/2010 veröffentlicht. Vor Ort, im Stadtgottes­acker, ist kein Sonderpostamt, sondern eine Briefbox zur Auf­gabe von Stempelwünschen aufgestellt.

Kontakt für weitere Informatio­nen und den Bezug des Brieumschlages: Forschungsgemeinschaft Tag der Briefmarke im BDPh, 1. Vorsitzender Claus Bellgardt, Hülsdonker Str. 40, 47411 Moers, Telefon 02841/2 56 41, claus-bellgardt@web.de. Informationen zu der Veranstaltung finden sich auch auch auf der Website der ForGe: www.tag-der-briefmarke.org.


Bildbeschreibung:

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