68. Jahrgang

Aktuelles von der Deutschen Briefmarken-Revue

Gute Steigerungen bei Einzel- und Sammlungs-Losen


26.04.2017 | BERLIN Die 20. Schlegel-Auktion am 3. und 4. April 2017 bestätigte mit starken Er­geb­nissen die Qualität und Bandbreite der halbjährlichen philatelistischen Angebote.


Das Auktionshaus Schlegel befriedigte das offensichtliche Marktinteresse mit einem erneut starken und ausgewählten Samm­lungsangebot, was durch sehr gute Stei­ge­rungen und Zuschlagsraten bestätigt wur­de. Der Sammlungsreigen kam spätestens mit einer umfangreichen Bayern-Sammlung 1849/1919 in gestempelter Erhaltung (Los 134) gehörig in Schwung, die für 13 000 Euro einen neuen Besitzer fand. Eine um­fangreiche Sammlung aller Gebiete der Deut­schen Auslandspostämter und Kolonien 1887/1919 (Los 462) erzielte mit 11 500 Eu­ro eine weitere Höchstmarke. Im Bereich China konnte sich erneut - sowohl im Sammlungs- als auch im Ein­zel­losbereich - die Bilanz sehen lassen, angeführt von zwei Sammlungen VR China (Lose 1614 und 1615), die mit je 7200 Euro ihren Ausruf deutlich übertrafen. Alle Augen richteten sich zudem auf eine umfangreiche Motiv­sammlung Raumfahrt/Weltraum (Los 1871) inklusive eines Mondbriefes der Apollo-15-Mission. Diese kletterte auf einen Zuschlag von 14 800 Euro.

Bei den Einzellosen zeigte sich erneut, dass auf Raritäten weiterhin Verlass ist. Starke Bietergefechte entbrannten im Bereich Mi­litärluftfahrt (Spitzenlos 5479, eine Foto­karte mit Unterschrift und eigenhändigem Gruß von Manfred von Richthofen, Zu­schlag 1500 Euro) sowie bei den Au­to­graphen (Lose 7778-7794). Philatelie aus dem deutschen Nachkriegszeitraum brillierte mit hohen Zuschlägen, u.a. zwei Thea­terblocks (Lose 6682 und 6682 A, Zuschlag je 17 500 Euro), 1 M. Bandaufdruck als Einzelfrankatur auf überfrankiertem R-Orts­brief für 14 000 Euro sowie ein Ortsbrief 1932 mit Aufdruckfehler "Rdf" auf Nothilfe-Marke (Los 4692 für 11 000 Euro). Zum Ab­schluss gab es pure Freude bei einem en­thusiastischen Samm­ler, der einen Origi­nal-Mar­ken­heftchen-Automaten der Deut­schen Post erstehen konnte, der gleiche Au­tomat, aus dem jener Sammler als Kind teu­re Marken­heftchen "Bran­den­bur­ger Tor" zog.


Bildbeschreibung: Einer der ganz wenigen Briefe mit der Deutsches Reich MiNr. 464 F (rechte Marke) kostete bei Schlegel 11 000 Euro plus Aufgeld.

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