68. Jahrgang

Aktuelles von der Deutschen Briefmarken-Revue

Rückscheine bei Einschreibebriefen


13.04.2017 | GÖTTINGEN Bereits aus dem 17. und 18. Jahrhundert sind Be­stätigungen über den Er­halt einer Nachricht be­kannt, die dem Absender übermittelt wurden. Län­derübergreifend ge­regelt wurden die sog. Rück­schei­ne erstmals im Deutsch-Österreichischen Post­ver­ein 1850.


Die Deut­sche Reichs­post übernahm diesen Service in ihr Ange­bot. Wollte der Empfänger wissen, ob seine eingeschriebene Sen­dung beim Empfänger angekommen war, musste er einen Rück­schein beantragen und bei Auflie­ferung bezahlen. Der vom Empfänger quittierte Rück­schein ging per Ein­schrei­ben an den Absender zurück. Die­ses Verfahren hat in seinen wesentlichen Grundzügen bis heute Bestand.

Das Autorenduo Predojevic/Schmitt veröffentlicht im Heft 59 der ArGe Krone/Adler den umfangreichen 1. Teil seines Artikels "Rückscheine bei Einschreibebriefen" mit Einführung dieser Leistung im Weltpostverein ab 1. Juli 1875. Nach einem kurzen Überblick über die vertraglichen Regelungen folgen zahlreiche bebilderte Beispiele für Einschreiben mit Rückschein in verschiedene Länder.

Kontakt zur ArGe: Manfred Wiegand (Vorsitzender), Max-Born-Ring 31, 37077 Göttingen, Telefon 0551/37 90 98, wiegand.manfred@web.de


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