68. Jahrgang

Auktionsberichte

Deutschsprachige Gebiete als Schwerpunkt


23.03.2017 | SINGEN Die 98. Lenz-Auktion am 21. und 22. April 2017 wartet mit über 10 700 Losen auf. Unter den Einzellosen, die am Freitag (21. April) versteigert werden, sind 150 Positionen Übersee und ca. 2800 Posi­tionen Europa (hier die Hauptgebiete deutsch­sprachige Länder wie Liechtenstein mit 160 Losen, Österreich mit 1000 und Schweiz mit 1100 Losen am stärksten vertreten).


Es folgt Deutschland von Alt­deutschland bis zur Moderne mit über 5700 Einzello­sen. Alle Lose sind de­tailliert beschrieben. Das breitgefächerte Angebot beinhaltet auch Spitzen von Mar­ken/Blocks und Bele­gen aus allen Berei­chen. Beson­ders hervorzuheben ist die gro­ße Offerte von Briefen und Stempeln, besonders geeignet für Heimat- und Spezial­samm­­ler, dazu Flugpost- und Zeppelin-Belege aus aller Welt.

Einige Highlights bei den Einzellosen seien beispielhaft vorgestellt: Japan Block MiNr. 1 mit den vier Flugpostwerten in seltener post­frischer Erhaltung (600 Euro), Groß­britan­nien-Brief mit sehr seltener Misch­frankatur MiNrn. 1 und 3 von Warwick nach London (3600 Euro), Liechtenstein 1. Ausgabe MiNr. 1-3 y postfrisch komplett (Attest Marxer, 900 Euro), Vaduz-Block postfrisch und gestempelt, einige 100 Lose Österreich Vorphila und Stempel auf Briefen und Marken, dar­unter sogenannter "Rosa Merkur" (MiNr. 8 a) in hellrosa Type Ib (neues Attest Ferchen­bauer, 4000 Euro) und die seltene 2 Schil­linge Graugrün von 1934 im 4er-Block mit Zusatzfrankatur auf eingeschriebenem Luft­postbrief von Innsbruck nach Brasilien (500 Euro). Schweiz lockt mit der MiNr. 4 ge­stempelt (sog. "Winterthur", 950 Euro) und zweimal Pro-Juventute-Vorläufer MiNr. I-III im 4er-Block ungebraucht/postfrisch (750 Eu­ro). Deutschland zeigt viele Spitzen­stü­cke.

Am Samstag (22. April) werden über 1600 Sammlungen und Posten versteigert. Wie immer kommen in diesem Bereich enorm viele Objekte aus privater Hand bzw. aus Nachlässen direkt und teils unberührt mit in der Regel günstigen Ausrufen unter den Hammer. Darunter sind Ländersammlungen aus aller Welt (z.B. Sammlung Israel bis auf wenige Werte komplett postfrisch mit Tabs in fünf Alben ab MiNr. 1, 1000 Euro) und viele weitere Kollek­tio­nen von hochwertig bis zu vielen kleinen Lots mit Ausrufen ab "Gebot" (ab 10 Eu­ro) sowie ganze Nach­lässe. Erwähnung verdient die Auflösung einer großen Hei­mat­sammlung aus dem Bodenseegebiet mit Schwerpunkten Frie­drichshafen (17 Ringbinder), Tettnang (13 Ringbinder), Langen­argen, Meckenbeuren und Kressbronn, die in dieser Form kaum mehr zusammenzutragen sein dürfte.

Auch unter den ca. 500 Positionen aus dem Mün­zen- und Medaillen­bereich finden sich wieder viele kleine und hochwertige Einzel­stücke und Sammlungen ab dem Altertum (Sammlung der Grafschaft Montfort aus 1571-1763) bis in die Neuzeit aus aller Welt. Große Vielfalt weisen die deutschen Gebiete ab Altdeutschland über Kaiserreich und Weimar auf. Hinzu kommen auch hier Lots und Posten in Alben und Kartons aus Nachlässen, die für Sammler wie Anleger gleichermaßen interessant sind.


Bildbeschreibung: Schweiz 1868: seltene Reko-Auslands-Karte mit sitzender Helvetia nach Berlin (580 Euro).

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