68. Jahrgang

Auktionsberichte

China-Spezialauktion zum Jahresauftakt


22.01.2016 | FRANKFURT/MAIN Das Auktionshaus BBA-Therese Weiser Nachf. veranstaltet am 6. Februar 2016 mit der 717. Sitzung die erste Versteigerung im Neuen Jahr. Neben vielen schönen Nachlass-Objekten aus den Be­reichen Philatelie, Numismatik und Antikes wird es eine Sonderauktion "China" geben.


Die Auktion startet mit der Auflösung einer Infla-Briefe-Sammlung der Republik China, nach Aufgabetagen und Portostufen sortiert. Die Ausrufpreise in diesem Bereich haben nur "symbolischen Cha­rak­ter". Da­bei ist eine sehr hohe Inflations-Frankatur über 4 050 000 Dollar auf Luftpost­brief von
Shanghai nach Deutsch­land, vorderseitig frankiert mit MiNrn. 805, 814 (Paar mit Randinschrift) und 867. Der Startpreis be­trägt 100 Euro. Es folgt die Volks­re­publik mit allen guten Blocks, u.a. der Block "Schau­spielkunst" von 1962 (Block MiNr. 8) in postfrischer Pracht­erhaltung. Mindestens 6000 Euro sind dafür zu bieten.

Die Numismatik be­ginnt mit einem Cash- Münzen-Posten aus dem Nachlass eines Ar­chäologen. Die Los­beschreibung lautet: "Antike Chinesische Münzen, ein ca. 100 Jahre altes chinesisches Lackkästchen, voll mit Cash-Münzen aus allen Epochen, dabei auch einige wertvolle große Stücke, Spa­tengeld, Messergeld, etc., in dem Lack­schränkchen sind 3,5 kg Mün­zen enthalten, unsortiert, aber nahezu alle mit bestimmbaren Prägungen, ein Nach­lass-Objekt, wie es selten angeboten wird." Das Lot geht mit 700 Euro ins Rennen.

Gespannt sein darf man auf das Ergebnis eines sehr seltenen Goldmünzsatzes der Volks­republik. Einzeln angeboten werden die Münzen der 1. Ausgabe "Archäolo­gi­sche Funde der Bronzezeit" in Gold mit den Nennwerten von 200 bis 800 Yuan. Der Satz hatte mit 1000 Exemplaren eine sehr kleine Auflage. Alle Münzen sind einzeln ver­kapselt in der Original-Schatulle aus China-Lack mit Zertifikat (8000 Euro).

Das absolute Highlight der Versteigerung ist aber ein Porzellan-Objekt aus der frühen Qing-Zeit: "Fächer-Porzellan-Deckelschale,
Qing-Dynastie, Shun Zhi (1644-1661), schönes Dekor mit einem Vogel, Blumen und Ornamenten, Kaiserliches Siegel auf dem Boden, top-erhalten, selten, ca. 1650 (45). Shun zhì (geboren 15. März 1638; gestorben 5. Februar 1661, Kaiser seit 30. Oktober 1644) war der Sohn des mandschurischen Fürsten Huang Taiji (Abahai) und wurde nach der Eroberung Chinas durch die Mandschu im Alter von sechs Jahren zum ersten Kaiser der neu begründeten Qing-Dynastie." Das Objekt wird mit 1500 Euro ausgerufen.

Ab diesem Jahren finden die Weiser-Auk­tionen übrigens in neuen Räumlichkeiten statt: DGB-Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77, 60329 Frankfurt. Die neue Lokalität ist größer, schöner und bietet außerdem zahlreiche kostenlose Parkplätze.


Bildbeschreibung: Mit 100 Euro bei Weiser ausgerufen: hohe chinesische Inflationsfrankatur nach Deutschland.

» www.Auktionshaus-Weiser.de

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Auktionskalender

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25.11.2017 Vortrag
Willi Melz "Postzeitungsvertrieb DDR“[mehr]
26.11.2017 Briefmarken-, Münz- & AK-Börse
10243 Berlin/Berliner Ostbahn­hof, Koppenstr. 3[mehr]
26.11.2017 Groß­tausch­tag
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26.11.2017 Groß­tausch­tag
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