68. Jahrgang

Auktionsberichte

205.-209. Corinphila-Auktion: Hochwertiges Allround-Angebot


26.05.2016 | Vom 15. bis 18. Juni 2016 findet in Zürich die nächste Versteige­rungs­serie der Corinphila Auktionen statt. Neben einem hochklassigen Ange­bot von Briefmarken, Briefen und Postgeschichte aus aller Welt kommen mehrere ganz außergewöhnliche Spezialsammlungen zum Ausruf, die in teils gebundenen Sonderkatalogen präsentiert werden.


Lateinamerika im Fokus

Der Sonderkatalog 206 ist der international mit Groß-Gold prämierten Spe­zialsammlung "Nepal" von Dr. Wolf­gang C. Hellrigl gewidmet, die zwei Schwer­punkte hat: die Indische Post in Nepal mit u.a. sechs der neun bekannten Brie­fe der ersten indischen Ausgabe von 1854 in Nepal verwendet und die nepalesische Inlandspost, u.a. mit dem berühmten 32er-Halbbogen der ½ Anna Bow & Two Kukri’s Ausgabe von 1917 in orange (20 000 Franken). Son­derkatalog 207 zeigt das seit vielen Jah­ren hochwertigste Angebot klassischer Bulgarien-Philatelie auf dem Auktions­markt, die international mit Groß-Gold ausgezeichnete Spezial­samm­lung Earl Galitz. Enthalten sind neben seltensten Briefen der frühen Ausgaben auch ungebrauchte Einhei­ten, Probe­drucke und Entwürfe. Die Sammlung "BESANCON" mit besonderen Schwer­punkten auf ungebrauchten Einheiten der klassischen Ausgaben Frankreichs wartet in Sonderkatalog 208 auf neue Liebhaber. Neben seltenen Frankatur­kombina­tio­nen auf Brie­fen, Kehrdrucken und Hal­bierungen lockt eine Ce­res 1 Franc vermilion im ungebrauchten 4er-Block (40 000 Franken). Erneut herausragend ist die eidgenössische Philatelie im Son­der­katalog 209 mit einem weiteren Teil der Grand-Prix-International prämierten Kollektion "SEEBUB", dem ersten Teil der Spe­zial­samm­lung "RÜSCHLIKON" mit vielen Abstempe­lungen und Briefen sowie einem vielfältigen allgemeinen Teil Schweiz von Klassik bis Modern sowie Liech­ten­stein. Zu den Spit­zenstücken gehört das ungebrauchte "Bally Paar" des Klei­­nen Adlers aus Genf aus der Kollektion des Schuh-Indus­tri­ellen Iwan Bally. Nur fünf ungebrauchte Paare dieser Marke sind bekannt (12 500 Franken). Auch die moderne Schweiz-Philatelie kommt nicht zu kurz: Vom NABA-Ausstellungsblock 1934 sind Pro­bedrucke des kompletten Werde­gangs in sieben Stadien zu haben (6000 Franken).

Im Hauptkatalog "Alle Welt" (Auktion 205) fallen zunächst weitere Briefe und Frankaturen aus den Sammlungen von Dr. Hugo Goeggel ins Auge. Bei Ar­gen­tinien handelt es sich um seltene Ein­heiten, ganze Schal­terbogen, vielfältige Abstempelungen, Briefe, Einschreiben, Mischfrankaturen und Halbierungen der Ausgaben "Kon­föderation 1858", "Republik 1862" und "Rivadavia 1864-1872". Kolum­bien enthält fantastische Briefe zweier neu entdeckter und noch niemals auf dem Auktionsmarkt an­gebotener Kor­res­pondenzen an "Ma­m­erto Garcia, Rio Negro" und "Uribe de Hernandez, Bogota“. Dazu gehört eine Misch­fran­ka­tur der Erstausgabe von 1859, 5 C. und 20 C., auf Brief aus der Garcia-Korres­pondenz (5000 Fran­ken). Auch die mittelamerikanischen Staaten weisen seltenste Briefe der klas­sischen Aus­ga­ben auf, u.a. von Cos­ta Rica, Guatemala, Mexico, Venezuela und San Salvador.

Hochwertige Post­ge­schichte versprechen auch Großbri­tan­nien und Briti­sches Com­mon­wealth sowie Mauri­tius. Das Ägyp­ten-Angebot wird beherrscht vom letzten Teil der Kollektion Peter A.S. Smith, dessen Schwerpunkt auf den Nachporto-Ausgaben liegt. Rare Briefe der Erstausgabe 1869 des indischen Feudalstaates Hyderabad bringt die Spezialsammlung "ASAFIA" mit Fünfach-, Achtfach- und Zehnfach-Frankaturen der 1 Anna. Mit Selten­hei­ten besetzt ist auch die Zeppelin­post. Polen brilliert mit Aufdruck­raritäten der Krakau-Ausgabe 1919, "POCZTA POLSKA" auf Kronen-Werten von Öster­reich. Ungewöhnliche Desti­nationen wie z.B. Australien, Bayern, Finnland, Belgien, Irland, Portugal, Palma de Mal­lorca und Tunesien weist eine Spe­zialsammlung Auslandsbriefe des Kir­chenstaates auf. Über ein halbes Jahr­hundert war die legendäre Spe­zial­samm­lung der rumänischen Stein­druckausgaben 1865-1872 von Eduar­do Cohen verschollen. Bei Corinphila kommt jetzt der erste von drei geplanten Teilen unter den Hammer. Spitzen­stück ist die einzige bekannte Halbie­rung einer 50 Bani als 25 Bani-Aus­landsporto auf Brief nach Wien verwendet (40 000 Franken). Eine Spe­zial­samm­lung mit Auslandsbriefen der klassischen Ausgaben wird auch unter Frankreich aufgelöst.


Bildbeschreibung: Mauritius: Ausgabe Sherwin 1859, 2 Pence Blau, vier Exemplare auf Aus­lands­brief nach Bordeaux (25 000 Franken).

» www.corinphila.ch

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