68. Jahrgang

Auktionsberichte

Tolle Steigerungen für viele Sammelgebiete


26.06.2016 | AACHEN Mit einer Verkaufsquote von 83 % bei durchschnittlich 165 % der Schätzpreise bewegte sich die 58. AIX-PHILA Auktion am 20. und 21. Mai in der guten Tradition ihrer Vorgängerversteigerungen.


Besonders ausgefallene und qualitativ überdurchschnittliche Marken und Briefe standen im Fokus der wiederum reichlich anwesenden Bieterschar: So landete der Reichs­postsatz DR MiNrn. 63-66 postfrisch nach einem Ausruf von 900 Euro bei 1800 Euro, die Germania 20 Pfennig (MiNr. 87 II b) bei 1000 Euro oder eine Serie Polarfahrt bei 1300 Euro. Bedarfsbelege aus Ober­schle­sien vervielfachten zumeist ihre Start­preise. Die Berliner Schwarzaufdrucke mit Luftbrü­ckenstempel kamen auf 920 Euro, und ein österreichischer WIPA-Block wurde mit 1250 Euro zugeschlagen. Polens Nummer 1 auf Brief aus Mlewa, mit 250 Euro ins Ren­nen geschickt, schoss nach heftigem Bie­terkampf hoch auf unglaubliche 3700 Euro!

Ein gut gefüllter Auktionssaal erlebte am 2. Versteigerungstag ein Feuerwerk an Stei­ge­rungen: Eine Sammlung Deutsches Reich kletterte von 4000 auf 6500 Euro, eine Kol­lektion Deutsche Kolonien von 2000 auf 5700 Euro und eine Zusammenstellung mit Marken aus dem Zweiten Weltkrieg von 2000 auf 5200 Euro. Bezirkshand­stem­pel­aufdrucke der SBZ verfünffachten ihren Startpreis von 500 Euro, Zusammen­druck­bogen der DDR stiegen von 1000 auf 3500 Euro, eine Sammlung Österreich von 2000 auf 4400 Euro. Ähnliche Steigerungsraten verzeichneten auch Sammlungen exotischer Gebiete: zwei alte Schwarten Übersee wurden mit 3300 (1000) Euro zugeschlagen, eine 30-bändige Blocksammlung mit 3700 Euro. Dass eine Kollektion Volksre­publik China den Startpreis von 15 000 Eu­ro schnell zur Makulatur werden ließ und mit 40 000 Euro zugeschlagen wurde, war eigentlich erwartet worden. Dass aber eine kleine Partie Briefe aus Übersee von 100 Euro auf sage und schreibe 3800 Euro hochkatapultiert wurde, wohl eher nicht! Na­türlich kamen auch die vielen Sammler, die zwei- und dreistellige Beträge investieren wollten, wiederum voll auf ihre Kosten, gab es doch auch dieses Mal wieder reichlich Briefmarken, die gegen "Gebot“ ins Rennen geschickt wurden.


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DatumVeranstaltung
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26.11.2017 Briefmarken-, Münz- & AK-Börse
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26.11.2017 Groß­tausch­tag
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26.11.2017 Groß­tausch­tag
35396 Gießen-Wieseck/Bürgerhaus Wieseck, ... [mehr]
26.11.2017 Großtauschtag und Briefmarkenschau "Die Orchidee - eine Blume fasziniert unsere Welt“
25746 Heide/Bürger­haus, Neue Anlage/10-15 Uhr[mehr]