69. Jahrgang

Auktionsberichte

Einmalige ZKD-Sammlung geht in die USA!


23.12.2015 | DRESDEN Erfolgreich verlief die 172. Dresd­ner Briefmarken-Auktion am 25. und 26. November. 67 Prozent aller Lose konnten verkauft werden, die Zuschlagssumme er­reichte 106 Prozent des Gesamtausrufs.


Überdurchschnittlich lief die Münz-Abtei­lung mit 90 Prozent Verkaufsquote und ei­nem Zuschlag von 161 Prozent des Gesamt­ausrufes. Auch Sammlungen und Nachlässe waren begehrt, wie die Verkaufsquote von 75 Prozent und der Gesamtzuschlag von 102 Prozent der Schätzpreise zeigen.

Zu den Blickfängen gehörte die größte exis­tierende Sammlung der DDR-ZKD-Ausgabe MiNrn. 16-31, die viele Marken aufwies, von denen nur ganz wenige oder gar nur ein Exemplar registriert sind. Die Kollektion wurde als ein Los zu 25 000 Euro ausge­rufen und ging schließlich für einen Zuschlag von 44 500 Euro an einen Bieter aus den USA.

Für kräftige Stei­ge­rungen sorgten au­ßerdem Aus­ga­ben der VR China. Der Satz MiNrn. 100-105 wie verausgabt ohne Gum­mi stieg von 1500 auf 3700 Euro, der Block MiNr. 8 ge­stempelt trotz klei­nen Eckbugs von 2000 auf 3450 Euro. 1900 (1200) Euro spielten die MiNrn. 966-976 postfrisch ein. Mit 1300 (600) Euro konnte eine postfrische MiNr. 1594 ihren Ansatz mehr als verdoppeln.

Hart umkämpft war ein portogerechter Einschreibebrief von Maffers­dorf/Besetzung Zweiter Weltkrieg nach Freiberg mit Block MiNr. 3 (Ma­saryk mit Kind) und Zusatz­frankatur. Es sollen nur 20 Blocks überstempelt worden sein, auf befördertem Beleg hat bislang kein weiteres Exemplar vorgelegen. Da wundert der Zuschlag von 5900 (1600) Euro nicht.

Einige überraschende Ergebnisse gab es bei den Lokalausgaben nach dem Ersten bzw. Zweiten Weltkrieg. Ein Gebührenzettel von Ottendorf-Okrilla vom 31. August 1923 auf Ansichtskarte sprang von 100 auf 1350 Eu­ro. Die Löbau MiNr. 10 auf Bedarfsbrief schoss von 25 auf 320 Euro.
Abgesehen von der Dienstmarken-Abtei­lung verbuchten auch andere Bereiche der DDR-Philatelie be­merkenswerte Re­sul­tate. Von 250 auf 700 Euro kletterte ein post­frischer Zusam­men­druck MiNr. WZd162F, von 300 auf 800 Euro derselbe Fehldruck auf Ersttagsbrief. Die frühen Privatganzsa­chen MiNrn. PP 4/5, 4/6 und 4/7, jeweils mit 400 Euro taxiert, spielten zwischen 1100 und 1150 Euro ein.


Bildbeschreibung: Sprang bei der Dresdner Briefmarken-Auktion von 25 auf 320 Euro: Lokalausgabe Löbau MiNr. 10 auf Bedarfsbrief.

» www.dresdner-briefmarkenauktion.de

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