70. Jahrgang

Auktionsberichte

Seltenste moderne Marke von Österreich


26.01.2013 |
DÜSSELDORF Auf der kommenden 143. Felz­mann-Auktion vom 28. Februar bis 2. März kann man etliche Seltenheiten ersteigern. Die berühmte Saliera steht nicht nur für die herausragende Goldschmiedekunst Benve­nuto Cellinis (1500-1571) und einen spannenden Kriminalfall, sondern findet sich vor allem auf der wohl seltensten modernen Brief­marke Österreichs. Nur ein einziges un­gezähntes Exemplar dieses stilecht mit Blatt­gold überzogenen Ausnahmestücks ist bekannt.


Die Abart ist eine von mehreren Österreich-Raritäten, die auf der Frühjahrs­auktion in Düsseldorf versteigert werden, und startet mit 9000 Euro. Unter anderem wird auch noch der komplette Satz "Ärzte" ungezähnt sowie ein signierter Original­ent­wurf von "Niemals Vergessen" aufgerufen (1500 bzw. 800 Euro).

Aber nicht nur über Fehlzähnungen freut sich jeder Philatelist. Besonders selten und daher begehrt sind selbstverständlich un­verausgabte Briefmarken. Mit "Brot für die Welt", "Roter Adenauer" und "Pausbäck­chen" bietet das Auktionshaus die bekannten 1960er-Jahre-Raritäten (MiNr. X-XII) komplett an (12 000 Euro).

Auch Sammler klassischer Philatelie werden begeistert sein. Ein sehr gut erhaltener Brief von Hamburg nach Bordeaux mit unter an­derem tadelloser 9 Schilling gelb ist eine ausgesprochene Frankaturrarität, der Ausruf von 15 000 Euro überrascht daher nicht. Ein Beleg mit dem seltenen Briefsammlungs­stempel Hamelwörden, einem Ortsteil Han­novers, verspricht durch die einmalige Kombination mit Bogenrandstück inklusive Randnummer einen Spitzenzuschlag. Der Ausruf beträgt bereits 3500 Euro.

Gleich im Doppelpack gibt es den seltenen 1-Mark-Fehldruck des Memelgebietes (Mi­Nr. A 9). Als Unter- bzw. Eckrandstück mit HAN sind beide Marken Unikate (50 000 Euro, Abbildungen unten). Eine der seltensten Briefmarken des Dritten Reichs, die 1 RM auf 1 G Danzig Abschied mit seitenverkehrtem Wasserzeichen, ist ebenfalls im um­fang­reichen Auktionsangebot enthalten (5000 Euro). Selbstverständlich finden auch Luft­post­freun­de wieder viele Spitzenstücke. So werden zwei Briefe "New York au Havre" mit unter anderem beide 10 Fr. "Ile de Fran­ce" Samm­ler der Aero-Philatelie begeistern (7500 Euro).

Weinkenner, die eine ganze Sammlung su­chen, haben bei Felzmann eine besondere Gelegenheit. Eine umfangreiche Ausstel­lungs­sammlung "Wein" mit vielen Abarten ist für Philatelisten und Gourmets eine interessante Variation ihrer Leidenschaft (3500 Euro). Wer es noch umfangreicher mag, wird am Auktionssamstag sowohl Samm­lungen als auch Nachlässe zum Stöbern finden, bei denen eine rechtzeitige Besichti­gung empfohlen ist.

Alle Einzellose und Auszüge aus vielen Samm­lungen mit vielen tausend Abbildun­gen stellt das Auktionshaus Felzmann ab dem 1. Februar auf seiner Internetseite www.felzmann.de zur Verfügung.


» www.felzmann.de

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