70. Jahrgang

Auktionsberichte

Weltraritäten in Hülle und Fülle!


31.05.2011 | BASEL Vom 7. bis 10. Juni 2011 findet eine internationale Auktion der Galerie-Dreyfus im UBS-Zentrum in Basel statt, auf der be­merkenswert viele Weltraritäten unter den Hammer kommen.


Zu Beginn am 7. und 8. Juni wird eine bedeutende Sammlung Großbritannien an­geboten. Sie umfasst 2000 Lose ab Penny Black, dabei drei Ersttagsbriefe, ein ungebrauchter Neunerblock, viele Einheiten, Fran­katuren und Stempelraritäten. Die Pfund­werte sind alle vielfach vorhanden, teilweise auch in Blockstücken und Bo­gen­teilen. Alleine die Sea Horse-Ausgabe wartet mit ca. 200 Losen auf. Es handelt sich um eines der größten Angebote der Ausgaben von Großbritannien aller Zeiten. Der Schätz­wert liegt bei über 5 Millionen Euro!

Am 9. Juni kommen ab 9 Uhr zunächst 400 Lose zur Versteigerung. Das bedeutendste Stück ist sicher der "Champion"-Brief mit zwei Exemplaren der Strubel 5-Rappen-Marke in Blau. Dieser Farbfehldruck ist erstmals auf einer Auktion zu haben und mit 400 000 Euro taxiert. Der Schätzpreis des gesamten Schweiz-Angebots liegt bei ca. 5 Millionen Euro.

Ab 13 Uhr am selben Tag sind die Welt­raritäten an der Reihe. Einige der 180 Lose seien beispielhaft genannt:
Belgien, Mischfrankatur MiNr. 3 und Luxem­burg MiNr. 1 (200 000 Euro);
Belgien, Halbierung MiNr. 4 (100 000 Eu­ro);
Dänemark, MiNr. 1 in ungebrauchtem Vie­rer­block (200 000 Eu­ro);
Bund mit der legendären Hepburn-Mar­ke, postfrische rechte obere Bogenecke (50 000 Euro). Sie stammt aus dem Zeh­nerbogen, der im letz­ten Herbst bei Schle­gel in Berlin verkauft und anschließend ge­teilt wurde;
Deutsches Reich mit 13 Ersttagsbriefen der Brustschildausgaben (150 000 Euro);
Norwegen mit 25 Schiffspostbriefen ab Mi­Nr. 1 (500 000 Euro);
Saar mit einer postfrischen 20 Mark SARRE (150 000 Euro);
Sizilien mit dem Farbfehldruck MiNr. 18 c (1 000 000 Euro), dazu einige Frankaturen mit Schätzpreisen zwischen 40 000 und
200 000 Euro;
Österreich mit dem Vorersttagsbrief (fünf Tage früher - 200 000 Euro);
Brasilien, Parahyba-Provisorium auf Karte (50 000 Euro);
Kenia und Uganda, komplette Serie bis 100 Pfund ungebraucht (220 000 Euro);
Mauritius Post Office, oran­ge, gestempelt (300 000 Euro).

Insgesamt gelangen Rari­täten aus 57 Ländern mit einem Schätzpreis von 6 Millionen Euro zum Ver­kauf.

Am 10. Juni werden 1000 Positionen von Frankreich zum Verkauf angeboten. Eine Fülle von Unikaten, speziell bei den Fran­katuren und Abstempelungen, aber auch ungebrauchte Raritäten wie vier postfrische bzw. ungebrauchte Vermillon mit Bogen­rändern warten auf neue Besitzer. Experten schätzen, dass es sich um das größte Angebot Frankreich auf einer Versteigerung handelt. Der Gesamt-Schätzpreis beträgt 10 Millionen Euro!


» www.galerie-dreyfus.com

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