68. Jahrgang

Aktuelles von der Deutschen Briefmarken-Revue

Hochkarätige Deutschland-Sammlungen im Angebot!


23.04.2010 | AACHEN Mehrere hochkarätige Deutsch­land­sammlungen, die teils aufgelöst, teils aber auch komplett belassen wurden, bilden den Schwerpunkt der 46. AIX-PHILA-Auktion in Aachen am 14. und 15. Mai.


Alt­deutschland beginnt mit zwei tadellosen Bayern Einsern (700 bzw. 800 Euro); eine MiNr. 1 von Sachsen in Top-Erhaltung wird mit 2000 Euro ins Rennen geschickt. Die wohl seltenste Germania-Farbe, 10 Pf Rotkarmin (MiNr. 56 b), postfrisch mit neuestem Attest wird sicher nicht auf dem moderaten Start­preis von 1500 Euro sitzen bleiben, ebenso wenig die Ministerausgabe MiNr. 97 M, die mit 800 Euro startet. Ra­ritäten gibt es auch aus der Inflationszeit: Der Erfurter Fehldruck (MiNr. 289 F) mit 800 Euro Ausruf oder das "Hitlerprovi­so­rium" gestempelt mit 1000 Euro seien hierfür als prominente Beispiele genannt. Die immer rare 2 RM Lilienthal (MiNr. 538 y) postfrisch führt das gute Standard­material aus dem Dritten Reich an. Zu­sam­mendrucke, Heftchen und Heft­chebogen bilden ei­nen weiteren Schwerpunkt dieser Versteigerung. Dazu gehören z. B. die Ger­mania-Zu­sammen­drucke mit diversen Re­kla­men, das Heft­chen MiNr. 16 (1000 Euro) oder die kom­pletten MHB 29/31 (500 Euro).

Zu den weiteren Höhe­punk­ten zählen das Ange­bot von Legions­mar­ken aus dem Zwei­ten Weltkrieg in allen Variationen, gesuchte ungezähnte und unverausgabte Marken aus dem Generalgouvernement (die „Frank“-Pro­pagandamarke wird mit 600 Euro ausgerufen) und schließlich ein Rie­sen­angebot der SBZ mit allen erdenklichen Besonder­heiten. Das deutsche Standard­material nach 1945 präsentiert sich mit zahl­reichen Ra­ritäten in ebenso guter Er­haltung wie die internationale Philatelie bei zurückhaltenden Schätzpreisen.

Fast ausnahmslos aus Privathand stammt das mehr als 1700 Positionen umfassende Sammlungsangebot. Einige wenige Bei­spiele seien genannt: Eine komplette ungebrauchte, teils auch postfrische Kollektion Kaiserzeit startet mit 4000 Euro, eine mit zahllosen Besonderheiten gespickte Samm­lung Weimarer Republik mit 5000 Euro. Mit eben diesem Ausruf wird auch eine deutsche Generalsammlung bis 1922 ins Rennen geschickt. Gewaltige zwölf Bände umfasst eine Sammlung Böhmen und Mähren mit vielen Besonderheiten (1000 Euro). Eine Kollektion SBZ zeigt, was es so alles an Ab­arten gibt, und startet bei einem Kata­logwert von mehr als 40 000 Euro mit be­scheidenen 2500 Euro. Sehenswert ist eine vielbändige Sammlung "Pfadfinder", die mit den südafrikanischen MAFEKING-Aus­gaben beginnt und bis in die Neuzeit reicht (1000 Euro). Zu erwähnen sind auch die zahlreichen Nachlässe, deren Startpreise von Gebot bis zu 3000 Euro für ein ganzes Regal rangieren.


Bildbeschreibung:

» www.aixphila.de

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