68. Jahrgang

Aktuelles von der Deutschen Briefmarken-Revue

Run auf China und Infla


23.04.2010 | BERLIN Teilweise sensationelle Zuschläge verbuchte die Firma Hadersbeck auf ihrer 42. Versteigerung. Geradezu euphorisch wur­de das Material der Volksrepublik China aufgenommen. Der Schauspieler-Satz von 1962 ungezähnt und postfrisch stieg von 1100 auf 2300 Euro.


Der Schauspieler-Block in gestempelter Erhaltung kletterte trotz Mängel von 500 auf 3500 Euro. 6400 (1500) Euro wurden für die postfrische Version bezahlt, wobei den Käufer die ausgewiesenen Gummimängel nicht zu stören schienen. Der Pfingstrosenblock, wie veraus­gabt, erlöste 1200 (500) Euro.

Die gute Stimmung übertrug sich auch auf die Ausgaben des Deutschen Reiches. Zu den Blickfängen ge­hörte hier eine seltene Einzel­frankatur der MiNr. 118 a auf Einschreibebrief, die von 250 auf 1650 Euro davon zog. 2200 (2000) Euro wurden für eine gestempelte MiNr. 278 Y geboten. Außer­ge­wöhnliche 10 200 (3000) Euro erzielte eine andere Infla-Seltenheit, die MiNr. 309 Bb in gestempelter Erhaltung (Foto oben). Jeweils zur Taxe von 1800 Euro wurden die postfrischen Markenheftchen MiNr. 17, 21.1.1 und 22.1 mitgenommen. Die Marshall-Inseln MiNr. 1/6 II je auf Briefstück stiegen von 1100 auf 1400 Euro, die Serie Saar MiNr. 128-134 gestempelt von 1300 auf 1650 Euro.

Auch die modernen deutschen Sammel­ge­biete waren gefragt. 720 (500) Euro sind in der heutigen Zeit schon ein guter Kurs für einen postfrischen Posthorn­satz, "tiefst geprüft". Etwas unter dem Schätz­preis blieb mit 2600 (2900) Euro der bislang einzige MHB 5YI/I gestempelt. Dafür zogen viele SBZ-Ausgaben auf und davon, vor allem bei den Bezirks­hand­stempel-Aufdrucken. Eine postfrische 12 Pf Arbeiter aus Torno/Bezirk 14 entwickelte sich von 700 auf 1250 Euro, ein Brief mit diversen Werten aus Adorf (Chemnitz)/Be­zirk 27 von 350 auf 1200 Euro. 920 (500) Euro bewilligte ein Bieter für ein waagerechtes Paar der 6 Pf aus Bärenwalde/Bezirk 27 auf Briefstück. Bei der DDR ließen 620 (500) Euro für eine gestempelte MiNr. 439 aIIgXI aufhorchen.

Sammlungen und Posten wurden am dritten Versteigerungstag oft mit hohen Stei­gerungsraten verkauft. Die Münzen (ca. 200 Lose) wurden zu 99 Prozent abgesetzt.


Bildbeschreibung:

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