69. Jahrgang

Auktionsberichte

Spitzenpreis für stummen Stempel von Tübingen


26.02.2011 | POTSDAM Wie das Potsdamer Philatelis­tische Büro meldete, war die letzte Verstei­gerung im Dezember 2010 die erfolgreichste der Firmengeschichte. Das belegen eine ganze Reihe eindrucksvoller Ergebnisse. Eine Steigerung von 2700 Prozent, von 100 auf 2700 Euro, erlebte ein Brief aus dem Jahre 1830, den ein Passagier auf der Überfahrt nach New York einem Lotsen vor Helgoland übergab, der ihn in Geestendorf zur Beförderung aufgab.


Ein waagerechtes Paar der Lübeck MiNr. 4 auf einem Brief der 2. Gewichtsstufe stieg von 3000 auf 4100 Euro. Der extrem seltene blaue Zweikreis­stempel von Ellenserdamm auf einem Brief mit der Oldenburg MiNr. 17 A wechselte für 2600 (500) Euro den Besitzer. 1900 (700) Euro erzielte die Preußen MiNr. 7 bx in ungebrauchter Erhaltung. Mit 4000 (2000) Euro konnte ein ungebrauchter Viererblock der MiNr. 8 c seinen Ansatz verdoppeln. Herausragend im Altdeutschland-Teil war aber ein Württemberg-Brief mit dem stummen Vierringstempel von Tübingen als Entwerter auf der MiNr. 1 aI, der sensationelle 12 000 (1500) Euro einspielte.

In der deutschen Semi-Klassik begeisterten vor allem die Markenheftchen. So zog das MH MiNr. 18.4 postfrisch von 800 auf 1600 Euro, ein Pendantstück sogar von 800 auf 3100 Euro. Sehr gefragt waren postfrische Danziger Heftchen. 8800 (7000) Euro kostete die MiNr. 1 a. Das MH MiNr. 1 d sprang von 2000 auf 5600 Euro. Eine noch größere Steigerung wies das MH MiNr. 2 a auf, das von 700 auf 3400 Euro kletterte.
Bei Nachkriegsdeutschland fiel ein Nach­nah­mebrief vom 20. Juni 1945 von Dresden nach Pirna auf, der die Sächsischen Schwär­zungen MiNr. AP 172 II und AP 174 II trägt und von 600 auf 1150 Euro kletterte. Auch bei Bund interessierten sich die Bieter für Markenheftchen, wie 2600 (1500) Euro für das MH MiNr. 5 baII postfrisch zeigten.

Eine gewaltige Steigerung von 50 auf 4900 Euro verbuchte eine Mischfrankatur China/ Fran­zösisch-China aus Shanghai nach Deutsch­land. Begehrt waren natürlich auch Marken der VR China. Beispielhaft genannt seien der postfrische Block MiNr. 8 für 11 000 (1500) Euro und der postfrische Fün­ferstreifen MiNr. 1020-1024 für 3800 (800) Euro.


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