69. Jahrgang

Auktionsberichte

Interessante Sammlungen aufgelöst


03.12.2011 | POTSDAM Zu den Schwer­punkten der 46. Versteige­rung der Firma Potsdamer Philate­listisches Büro am 7. und 8. Dezember gehört ein Sonder­katalog zur Sachsen-Sammlung "Luxor", in dem sich 300 Lose einschließlich Vor­philatelie be­finden.


Na­tür­lich ist dort auch der berühmte "Sach­sen Dreier" vertreten und zwar die Farb­nuance MiNr. 1 a, einmal gestempelt und außerdem auf Druck­sache (2000 bzw. 5000 Euro). Zu den interessanten Des­tinationen gehören Briefe nach Sardinien und Rumänien (1500 bzw. 2000 Euro). 6000 Euro werden für ein ungebrauchtes Exemplar mit Ori­ginalgummi des Fehldruckes MiNr. 3 F verlangt. Ebenfalls diesen Ansatz hat ein Te­legrammumschlag mit einer Drei-Farben-Frankatur. Eine saubere Einzelfrankatur der MiNr. 13 a nach Rom (Kirchenstaat) geht mit 3000 Euro ins Rennen. Ebenfalls mit 3000 Euro startet eine Buntfrankatur aus den MiNr. 13 c, 15 a und 18 b (2) nach Ba­tavia in Niederländisch-Indien.

Daneben werden zwei weitere interessante Objekte aufgelöst:

Horst Lüddicke "Frankaturen der Milliarden-Provisorien nach Oberpostdirektionen" - Die knapp 80 Lose zeigen zahlreiche bemerkenswerte Frankaturen, beispielsweise ein "Hitler-Provisorium" zusammen mit 27 weiteren Marken auf einem Fernbrief aus Dezember 1923. Der sogenannte Dezem­ber-Brief ist mit 1500 Euro taxiert. Für eine Einzelfrankatur der MiNr. 336 AWb der OPD Erfurt auf Fernkarte werden 2000 Euro verlangt. Zu den herausragenden Inflamarken zählen eine gestempelte MiNr. 154 IIb/III für 5000 Euro und die MiNr. 319 Wb im gestempelten Viererblock für 1500 Euro.

John Leathes "Die Tauchbootpost 1916-1917" - Gut 90 Positionen dokumentieren eine bemerkenswerte Spanne dieser Post­beförderung mit dem Handels-U-Boot "Deutschland" während des Ersten Welt­krieges, die auch Destinationen einschließt. Spitzenstück ist eine Zuleitung aus Ungarn für 1200 Euro.

Daneben enthält die Versteigerung das übliche Spektrum von der Vorphilatelie bis zur Moderne, beginnend mit Transiten und grenzüberschreitender Post, der deutschen Klassik, bei der Belege mit Ovalstempel der Stader Stadtboten herausragen (je 2500 Euro), dem Deutschen Reich und Gebieten sowie den modernen deutschen Sammel­gebieten ab der Lokalpost 1945. Beachtung verdient vor allem auch das starke SBZ-An­gebot.


» www.potsdamer-phila-buero.de

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