Ausstellung, Briefmarken Individuell und Sonderstempel zu „900 Jahre Wormser Konkordat“

Das Wormser Konkordat, auch als „Pactum Calixtinum sive Heinricianum“ bezeichnet, ist ein am 23. September 1122 in Worms öffentlich ausgetauschtes Konkordat zwischen dem römisch-deutschen Kaiser Hein­rich V und Papst Calixt II, mit dem der In­vestiturstreit beigelegt wurde, der zuvor viele Jahrzehnte andauerte. Heinrich V verzichtet darin auf die Einsetzung des Bischofs mit Ring und Stab und erlaubt die freie kirchliche Wahl und Weihe des Bischofs. Der Papst gestattet, dass in Deutschland die Wahl der Bischöfe in Ge­genwart des Königs stattfindet und der gewählte Bischof vom König durch die Übergabe des Zepters das weltliche Lehen erhält und ihm dafür den Lehnseid leistet.

Anlässlich des Jubiläums gibt der Briefmarkensammlerverein Worms e. V. zwei exklusive Brief­marken heraus. Die eine zeigt das zentrale „Kaiser Heinrich V“-Motiv der diesjährigen Sonde­r­ausstellung im Museum Andreasstift anlässlich „900 Jahre Wormser Konkordat“, gestaltet von dem Wormser Künstler Eichfelder. Die zweite Marke zeigt das eigentliche Konkordat mit dem Siegel. Zu beiden individuellen Marken gibt es die passenden Postkarten.

Zum Jubiläum lädt eine Briefmarkenausstellung dazu ein, in die deutsche Geschichte des Jahres 1122 und in die damaligen Geschehnisse einzutauchen.

Am 16. September ist auch ein Event-Team der Post mit einem passenden Sonderstempel vor Ort. Die Ausstellung, die im „DAS WORMSER Theater“ in der Rathenaustr. 11 in Worms stattfindet, ist von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Nähere Informationen bei Ernst Holzmann, Höhlchenstr. 27, 67551 Worms, Telefon 06241/3 66 41, oder briefmarken-worms@t-online.de sowie im Internet unter www.briefmarken-worms.de.