Schwerpunkt auf den deutschsprachigen Gebieten

Kehrdrucke Deutsches Reich MiNrn. KZ 11 + 12 auf Einschreiben-/Eil­bo­tenbrief ab Mannheim (1200 Euro).

Singen Die 104. Lenz-Auktion am 17. und 18. April 2020 wartet mit über 10 000 Positionen auf.

Im Einzellos-Teil, der am Freitag, dem 17. April versteigert wird, sind über 110 Po­sitionen Übersee und ca. 2750 Positio­nen Europa (hier die Hauptgebiete deutschsprachige Länder wie Liechtenstein mit 200, Österreich mit 1200 und Schweiz mit 900 Losen am stärksten vertreten). Die Spann­breite bei Deutschland reicht von Baden Vorphila bis Deutschland der Neuzeit mit ca. 5000 Positionen.

Die große Losanzahl spricht für die vielseitige und detaillierte Beschreibung in den Hauptgebieten wie Österreich, Schweiz und vor allem Deutschland mit Gebieten. Die einzelnen Abschnitte beginnen jeweils mit vielen Briefen und Belegen ab der Vor­phi­lazeit über diverse Ortsstempel/Num­mern­stempel bis hin zu Verwendungen. Auch das Angebot an Standardmaterial in den gängigen Ländern ist hoch interessant für Händ­ler und auch für Sammlern zur gezielten Ver­vollständigung der Kollektion.

Besonders hervorzuheben ist in dieser Ver­steigerung das gro­ße Angebot an Flug­post- und Zeppelin-Belegen aus aller Welt, auch im Bereich Deut­sches Reich Zusam­men­dru­cken mit einigen besonderen und seltenen Stü­cken.

Einige Angebote sei­en erwähnt:

Übersee/China mit un­ter anderem zweimal Block 1979 „Jahr des Kindes“ (Ausruf 500 bzw. 600 Euro) und 1980 „Jahr des Af­fen“ (700 Euro), alle postfrisch;
Italien/Toscana MiNr. 9, 60 Cr. braunrot ge­stempelt, Attest Raybaudi (2800 Euro);
Liechtenstein fünfmal Block MiNr. 1/Va­duzblock (zweimal postfrisch und dreimal gestempelt), alle geprüft oder mit Attest (ab 500 Euro);
Österreich mit vielen Briefen mit seltenen Frankaturen;
Schweiz – Hier besonders hervorzuheben ist ein Brief mit 2 ½ Rp. Ortspost und zweimal 10 Rp. Rayon II als sehr seltene Misch­frankatur, neues Attest Urs Herman (7000 Euro), außerdem 1 Fr. Strubel dunkelgrau, 2. Berner Druck auf sehr dünnem Papier, und NABA-Block 1930 als Werdegang mit allen sieben Druckstufen. Das seltene komplette Set mit mehreren Attesten ist mit 8500 Euro angesetzt;
Altdeutsche Staaten mit Baden 30 Kr., Ba­yern mit zweimal Mi­Nr. 1 „Schwarzer Ein­ser“, Bremen MiNr. 1, Oldenburg mit seltener Ganzsache MiNr. U1B mit Attest, Würt­temberg mit sechsmal 70-Kr.-Marke;
Deutsches Reich ist ab MiNr. 1 und fast allen besseren Stan­dardwerten vertreten. Erwähnung verdient Nothilfe-Block MiNr. 2 postfrisch in Luxus-Erhaltung mit der Lie­ferrechnung und da­maliger Lieferliste der Versandstelle in Mün­chen;
Große Sammlung der Bodenseeschiffspost in zwei Teilen und seltener Beleg „Dampfer Nep­tun“;
Großes Angebot in dem Bereich SBZ-Mar­ken mit viele geprüften Stücken;
Französische Zone sehr detailliert mit vielen Briefen, Belegen, Zensuren etc.;
Bundesrepublik mit fünf Posthorn-Sätzen postfrisch, 1956 Europa-Marke mit Wasser­zeichen „Z“ im Eckrand-4er-Block (vermutlich Unikat, 7000 Euro).

Am Samstag, dem 18. April 2020, werden über 1700 Sammlungen und Posten versteigert. Darunter befinden sich, wie immer in diesem Bereich, enorm viele Sammlungen und Posten aus privater Hand bzw. aus Nach­lässen direkt und teils unberührt mit in der Regel günstigen Ausrufen zur Verstei­ge­rung. Das Angebot umfasst hochwertige Länder­sammlungen aus aller Welt bis hin zu vielen kleinen Lots mit Ausrufen ab „Gebot“ (ab 10 Euro) sowie ganze Nachlässe.

Auch bei den 600 Positionen aus dem Mün­zen- und Medaillen-Bereich stößt man wieder auf viele kleine und hochwertige Stücke aus aller Welt ab dem Altertum bis in die Neuzeit. Hier wird nicht nur für den Samm­ler, sondern auch für Anleger in Silber und Gold eine große Vielfalt geboten, besonders bei den deutschen Gebieten ab Alt­deutsch­land über Kaiserreich und Weimar. Hinzu kommen auch hier Lots und Posten in Alben und Kartons aus Nachlässen.

Der Katalog in gedruckter Form und kann gerne angefordert werden. Zudem ist das Angebot im Internet auf der Homepage www.briefmarken.com und auch bei „Phila­search“ einsehbar.